Die Victor Rolff Stiftung steht Projekten nicht nur fördernd zur Seite, sie gibt Kunst auch Raum und Stimme. Mit dem literarischen Salon „Burggeflüster“ stellen sich Autoren und Autorinnen am Stiftungssitz Burg Gladbach in Lesung und Gespräch vor. 

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Simone Scharbert erschafft Sätze und Bilder für Erschütterungen, die eigentlich sprachlos machen müssten. Sie verwebt das Eigene mit dem Weltumspannenden, dieser Text öffnet und fließt — und genau deshalb hält er uns.

Maria-Christina Piwowarski

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Im Juli 2021 regnete es im nordrheinwestfälischen Erftstadt stärker als sonst. Aus dem Regen wurde erst Starkregen, dann eine ungeheure Flut. »a l p h a b e t   d e s   w a s s e r s« ist der Versuch, eine Sprache für das in dieser Zeit Beobachtete und Erlebte zu finden. Dieser Text ist Tage- und Nachtbuch, manchmal Halt, auch Zuversicht. Dieser Text ist Stille. Sehr oft. Ungläubigkeit. Dieser Text ist ein Sammeln, Sichten, Suchen. Ein Erinnern und Vergegenwärtigen. Ein Zukünftig-Sein. Dieser Text ist auch ein Lernen über das Wasser. Was es alles sein kann. Sichtbar. Unsichtbar. 

Dieser Text ist ein Archiv.

Zur Autorin

Simone Scharbert (*1974, Aichach) ist promovierte Politikwissenschaftlerin und lebt und arbeitet als freie Autorin und Dozentin in Erftstadt. Sie schreibt Prosa und Lyrik, vorzugsweise im „Dazwischen“ der Genres. Ihr Schreiben fokussiert u. a. marginalisierte Biografien und Fragen gesellschaftlicher Zuschreibungen. Ausgezeichnet u. a. mit dem Gisela-Scherer-Preis für Lyrik, Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW und dem Erftstädter Kulturpreis. Zuletzt: Für Anna. Eine Belichtung  (Voland & Quist 2025). 

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung die leserei, Bad Münstereifel.