Thomas Pöhler

Kennzeichnend für Thomas Pöhlers Arbeit sind fließende Grenzen zwischen freier künstlerischer Arbeit und wissenschaftlicher Recherchetätigkeit. Er arbeitet mit unterschiedlichen Materialien und Techniken, die sich aus der jeweiligen Fragestellung des Ortes ergeben. Dabei entfaltet er die Geschichte, die der Ort erzählt, in Hinblick auf die historische, kulturelle, naturgeschichtliche und materielle Bedeutung. Primär interessiert ihn die Bestimmung der Schwelle zwischen natürlicher Gegebenheit und kulturellem Eingriff und deren Verflechtung. Erzählerisch-essayistische Texte begleiten die bildnerische Auseinandersetzung.

Kathrin Sonntag

Kathrin Sonntag (*1981) hat von 2000 bis 2006 bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin studiert. Sonntags Interesse am Wesen und der Wechselwirkung fotografischer Bilder ist der Ausgangspunkt ihrer medienübergreifenden, ortsbezogenen Installationen, die sich mit den Bedingungen und Fallstricken visueller Wahrnehmung beschäftigen. Ihre medienübergreifende Praxis folgt einem raumbezogenen, dialogischen Ansatz und verbindet Fotografie, Objekte, Text, und zeitbasierte Medien. Mit Humor, Sprachspielen und subtilen Verfremdungen hinterfragt Sonntag unsere Wahrnehmungsroutinen und zeigt, dass Wie wir sehen und Was wir sehen untrennbar miteinander verknüpft sind.